Fahren

Zulassungen

Luftkissenfahrzeuge werden in Deutschland meist als Motorboote zugelassen. Hierzu wird beim zuständigen Wasserschifffahrtsamt ein Kennzeichen beantragt. Nach der Zulassung werden Luftkissenfahrzeuge wie Motorboote behandelt. Mit dem entsprechenden Befähigungsnachweis (z.B. Sportboot Führerschein Binnen) ist das Fahren auf zugelassenen Gewässern möglich. Je nach örtlichen Gegebenheiten sind zusätzliche Vorschriften zu Berücksichtigen, die teilweise nur schwer umzusetzen sind. (z.B. Schrittgeschwindigkeit)

Die Zulassung als Kraftfahrzeug für den öffentlichen Straßenverkehr ist nicht möglich.

Bei der Nutzung auf einem Privatgelände ist das Einverständnis des Eigentümers notwendig. Entsprechende Beschränkungen (z.B. Lärm) sind zu beachten.

Für die Teilnahme an Veranstaltungen ist eine internationale Fahrerlizenz vorgeschrieben. Hierzu muss der Fahrer Mitglied in einem Verein oder internationalen Verband sein. Bei einer deutschen Lizenz muss der Fahrer bei einem dem HVD angehörigen Verein Mitglied sein und einen Antrag auf eine Fahrerlizenz stellen. Es müssen 9 Läufe auf 3 verschiedenen Veranstaltungen erfolgreich absolviert werden. Anschließend wird eine Prüfung durch die Funktionäre durchgeführt und sofern keine Einwände bestehen, eine internationale Fahrerlizenz ausgestellt. Hiermit können an allen Veranstaltungen der WHF, der EHF und des deutschen Verbandes teilgenommen werden.

Die Fahrzeuge bekommen nach einer Erstabnahme eine internationale Startnummer zugeteilt. Die Fahrzeuge werden weiterhin vor jeder Veranstaltung auf Einhaltung der internationalen Konstruktionregelungen geprüft.